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Lexikon A-Z

Abstrahlwinkel

Der Abstrahlwinkel gibt an in welchem Winkel das Licht vom Leuchtmittel abgestrahlt wird.

 

Anlauf- oder Aufwärmezeit

Dieser Wert gibt an nach weclher Zeit das Leuchtmittel mindestens 95% seiner maximalen leuchtkraft erreicht hat. Einige Hersteller und Hädler geben als Schwellwert schon 60% an.

 

Beleuchtungsstärke E in lx (Lux)

Ein Maß für die Lichtleistung pro beleuchtete Fläche. Für viele Sehaufgaben Ist eine minimale Beleuchtungsstärke vorgegeben und muss bei der Planung der Sehaufgabe und Auswahl der Lichtquelle berücksichtigt werden.

   

CE Kennzeichnung

Mit der gesetzlich vorgeschrieben CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller oder EU-Importeur, dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft über ihre Anbringung festgelegt sind.

 

COB LED

Bei COB (Chip On Board) LED werden die LED Chips direkt auf eine Aluminium-Platine gebondet. So können sehr viele LED Chips auf kleinstem Raum in nur einer COB LED zusammengefasst werden. Daher können COB trotz sehr geringer Baugröße enorme Helligkeiten erzeugen. Häufig findet man COB LED in LED Flutern, aber mittlerweile werden auch viele LED Strahler damit versehen.

 

Degradation

LED Lampen unterliegen wie andere Leuchtmittel auch der Degradation, wenn auch in abgeschwächter Form. Unter Degradation versteht man den Helligkeitsverlust einer LED Lampe im Verlaufe der Lebensdauer. Häufig wird die Degradation auch zur Ermittlung der Lebensdauer herangezogen, so gibt beispielsweise Osram häufig als Lebensdauer den Zeitpunkt an wenn das Leuchtmittel noch 70% der ursprünglichen Lichtleistung hat.

 

Dimmbarkeit

Ein LED-Leuchtmittel muss ausdrücklich als "dimmbar" gekennzeichnet sein, wenn es in einem Stromkreis mit Dimmer eingesetzt werden soll. Andernfalls können Lampe/Leuchte und Dimmer zerstört werden. Die meisten Hersteller von dimmbaren Lampen bieten auf ihren Webseiten Listen von getesteten und empfohlenen Dimmern für die jeweiligen Modelle an. Eine universelle Empfehlung für alle LED-Leuchtmittel ist leider nicht möglich. Wichtig ist aber beispielsweise, dass die Mindestlast eines Dimmers (in Watt) nicht wesentlich höher sein sollte als die Leistungsaufnahme der damit gesteuerten LED-Lampen. Beim Einsatz von mehreren LED-Leuchtmitteln im gleichen Dimmerkreis sollte die Maximallast des Dimmers wegen des hohen Einschaltstroms mindestens das Fünffache der summierten Leistung betragen. Beispiel: Sie verwenden zwei LED-Lampen à 10 Watt Nennleistung. Empfohlene Dimmer-Mindestlast: Höchstens 20 bis 25 Watt. Empfohlene Maximallast: Mindestens 100 Watt. Prinzipiell bewährt hat sich in Tests der Einsatz von Phasenabschnittdimmern (Kennzeichnung C oder RC) - am besten mit eingebauter Justierschraube zur Anpassung des Hell-Dunkel-Regelbereichs an das jeweilige LED-Modell sowie zur Vermeidung des Lichtflackerns in bestimmten Dimmerstellungen. Außerdem ist dann meist die Gefahr und Lautstärke eines "Brummens" oder "Surrens" geringer als mit nicht justierbaren Phasenanschnittdimmern.

 

Energieeffizienzklasse (EEK)

Seit dem 1. September 2013 gilt in der EU für Leuchtmittel eine "Ökolabel"-Staffelung von E ("Stromfresser") bis A++ (extrem sparsam). Zuvor reichte das von G bis A; die Maßstäbe sind also strenger geworden. Das gängige und simple Effizienzverhältnis "Lumen pro Watt" gilt hier nicht. Stattdessen muss mit verschiedenen Formeln für jeden Lampen- und Leuchtentyp anhand seines "Nutzlichtstroms" und des "Bemessungswertes der Leistungsaufnahme" ein "Energieeffizienzindex" (EEI) berechnet werden, der über die Einstufung entscheidet. Nur Leuchtmittel, die mindestens Klasse A erreichen, dürfen sich "Energiesparlampen" nennen. LED-Lampen sind in jedem Fall dabei; viele Modelle inzwischen sogar in A+, aber bisher nur wenige in A++. Die EU-Berechnungsformeln bevorzugt tendenziell leistungsschwächere Leuchtmittel; außerdem sind die EEI-Grenzwerte für Spots mit Richtwirkung erheblich milder als für rundstrahlende Lampen.

 

Entsorgung

LED Lampen enthalten im Gegensatz zu Energiesparlampen kein Quecksilber und sind daher bei Bruch völlig unbedenklich. Sie enthalten allerdings wie andere elektronische Artikel elektronische Bauteile und fallen unter die Regelungen des Elektro- und Elektronikgesetzes (ElektroG) und sind daher separat zu entsorgen. LED Lampen können wir elektronische Artikel z.B. bei einem Wertstoffhof abgegeben werden.

 

Farbtemperatur (K, Kelvin)

Die Farbtemperatur ist das Maß für den Farbeindruck einer Lichtquelle. Sie ist definiert als die Temperatur eines schwarzen Lichtkörpers, eines planckschen Strahlers, die zu einer bestimmten Lichtfarbe dieser Strahlungsquelle gehört.

Typische Farbtemperaturen für Lichtquellen sind:

- unter 3300 K = Warmweiß, bevorzugt für Innenbeleuchtung

- 3300 K bis 5300 K = Neutralweiß, typische Lichtfarbe für Büro-, Geschäfts- und Außenbeleuchtung

- Über 5300 K = Kaltweiß, besonders bei Außenbeleuchtung anzutreffen.

 

Farbwiedergabeindex Ra

Unter dem Farbwiedergabeindex (Colour Rendering Index, CRI) versteht man eine photometrische Größe, mit der sich die Qualität der Farbwiedergabe von Lichtquellen gleicher korrelierter Farbtemperatur beschreiben lässt. Je höher der Farbwiedegabeindex, desto natürlicher werden die Farben eines bjektes wiedergegeben und vom Betrachter wahrgenommen. Die Sonne hat mit 100 den höchsten CRI. Die meisten künstlichen Lichtquellen liegen unter diesem Wert. Der CRI wird anhand von 8 standardisierten Testkarten ermittelt.

 

Kühlkörper

Der Kühlkörper hat bei den LED Leuchtmitteln eine wichte aufgabe, er Kühlt die Leuchtmittel und somit wird eine höhere Lebensdauer gewährleistet. Die Kühlkörper sind aus gut Leitenden Werkstoffen wie Alluminium und Keramik. Von LED Lecuhtmitteln mit einem Plastikkörper sollte man daher nicht unbedingt kaufen. Es gilt auch je höher die Lumenzahl, desto größer muss der Kühlkörper sein.

 

Lebensdauer L70 von LED-Lichtquellen

LEDs zeichnen sich durch ihre exzellente Lebensdauer aus. Weil sie kaum Totalausfälle aufweisen, wird die Lebensdauer als L70-Wert definiert. Die Nutzungsdauer gilt als beendet, wenn der Lichtstrom auf 70% des Ausgangswertes abgefallen ist. Danach beschleunigt sich die Alterung der LEDs dramatisch. Die Lebensdauer einer LED-Lichtquelle wird nicht ausschließlich durch die LED bestimmt, sondern auch durch andere elektronische Komponenten und das thermische Design. Deshalb variiert die angegebene Lebensdauer von Produkt zu Produkt.

 

 

Leistungsfaktor Lambda = cos

Durchschnitt Zum Betrieb von LED-Lichtquellen sind Treiberbausteine nötig, die elektrisch betrachtet kapazitiv wirken. Dies führt zu einer Phasenverschiebung zwischen der Spannungs- und Stromaufnahme, und somit besitzt die Scheinleistung S (in Voltampere, VA) einen Wirkleistungsanteil P (in Watt, W) und einen Blindleistungsanteil Q (in Voltampere reaktiv, VAr). Das Verhältnis zwischen Wirkleistung P und Scheinleistung S wird als Leistungsfaktor Lambda angegeben.

 

Lichtstärke l in cd (Candela)

der Lichtstrom einer Lichtquelle pro Raumwinkel. Bei gleichem Lichtstrom erhöht sich die Lichtstärke, je stärker die Lichtquelle das Licht fokussiert.

 

Lichtstrom Durchschnitt in lm (Lumen)

Gesamte von einer Lichtquelle abgegebene Strahlungsleistung, welche das Auge als Licht wahrnimmt.

 

Retrofit

Die so bezeichneten Leuchtmittel können vonjedem Laien, sofort anstelle der bisher gebrauchten Leuchtmittel ersetzt werden. Dazu sind keine Vorarbeiten oder Umbaumaßnhamen nötig.

 

Schaltzyklen

Die Anzahl der Schaltzyklin gibt an wie oft ein Leuchtmittel An- und Ausgeschalten werden kann. z.B. liegen die Schaltzyklen bei LED Leuchtmittel zwischen 50.000 und 100.000.

 

OLED

Der Begriff OLED kommt aus dem englischen von Organic Light Emitting Diode. Organische Leuchtdioden sind Dünnschichtbauelement aus organischen halbleitenden Materialien. Im Gegensatz zu normalen LED (anorganischen Leuchtdioden) ist die Stromdichte und Leuchtdichte geringer. Die Herstellungskosten bei OLED sind günstiger als bei LED, allerdings ist die Lebensdauer derzeit jedoch geringer als bei anorganischen LED. Zur Zeit finden OLED vor allem bei Bildschirmen (z.B. Fernsehern) Verwendung.